Riesenrad-Aufbau gerettet

Wer beim Riesenrad-Aufbau hilft, muss schwindelfrei sein. Foto: Matthias Niehues

Wer beim Riesenrad-Aufbau hilft, muss schwindelfrei sein. Foto: Matthias Niehues

Große Not hatte am Samstag Riesenrad-Betreiber Klaus Wilhelm (63). Eine Reibahle war ausgefallen. Ohne das Gerät hätte das Riesenrad nicht rechtzeitig aufgebaut werden können. Anrufe bei Schlossereien in Vechta blieben erfolglos. In seiner Not wandte sich Wilhelm an Helmut Gels, Vechtaer Politiker und Geschäftsführer des Deutschen Schaustellerbundes.

Der startete einen Aufruf über dass Internet. Die Facebook-Fangemeinde wurde alarmiert. Innerhalb weniger Minuten fand sich die ersehnte Reibahle mit den benötigten 36 mm Durchmesser. Klaus Wilhelm freute sich. “Ich weiß, warum ich jedes Jahr am liebsten zum Stoppelmarkt komme.” Inzwischen steht das Riesenrad, die Nachbarfahrgeschäfte und Buden haben jetzt Platz zum Aufbau.

Mit der Reibahle wurde übrigens die Aufhängung der einzelnen rund 2.2 Tonnen schweren Elemente den neuen Bolzen angepasst, die das 20 Jahre alte Fahrgeschäft zum ersten Mal wechseln musste. Damit fräst man die entsprechenden Löcher auf den geforderten Durchmesser von genau 36 Millimetern.

Hier seht ihr Aufbaubilder vom Riesenrad.


4 Kommentare bis “Riesenrad-Aufbau gerettet”

  1. Tasilo sagt:

    Helmut, jetzt wählen wir Dich ;-)
    Aber ernsthaft: Hat er gut gemacht, finde ich.

  2. Das hat er wirklich gut gemacht! Erste Sahne ohne Riesenrad ging ja gar nicht!

  3. helmut gels sagt:

    Das Lob gebührt ausschließlich denjenigen, die sich sofort bereit erklärt haben zu helfen, so z. B. Herrn und Frau Wübbeler (Ahlers-Wübbeler). Aber gleichzeitig habe ich diese positive Seite des neuen Mediums facebook auch mal kennengelernt.
    Uns allen einen schönen Stoppelmarkt!!

  4. Dann gilt das Lob natürlich auch Herrn und Fra Ahlers-Wübbeler!!

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