Stoppelmarkt 2010: Tops und Flops » By Stefan Freiwald » , Zelte, Top, Flop , Karussells und Co, Top » Stoppelblog.de

Stoppelmarkt 2010: Tops und Flops

adv8860

Stoppelblog ist top, findet auch Ex-Vizekanzler Franz Müntefering. Er hat sich gleich einen unser kultigen Aufkleber auf die Brust geklebt. Foto: Matthias Niehues

Jetzt ist er schon wieder Geschichte, der Stoppelmarkt 2010. Die Stoppelblogger stellen für euch ihre persönliche Liste der Tops und Flops vor – und liefern hoffentlich Diskussionsstoff für euch.

adv6875

Die Partys auf dem Stoppelmarkt sind einfach zum Knutschen. Foto: Matthias Niehues

Zelte

Top: Pickers, wegen der feierwütigsten Leute
Kaponier, wegen der besten Atmosphäre. Sonderpreis für das einzige Zelt, das am verregneten Sonntagabend voll war.
Maximilians, wegen der besten Bands wie Sweety Glitter und dem Frank-Sinatra-Double

Flop: Die schlechte Luft in einigen Zelten. Und an die Lautstärke-Begrenzung haben sich auch nicht alle gehalten.

Karussells und Co.

Top: Die Klassiker Riesenrad, Break Dancer, Krake und andere sind einfach immer beliebt. Jedes Jahr aufs Neue.

Flop: Kinderkarussell-Betreiber leiden unter dem schlechten Wetter an den Familientagen Sonntag und Dienstag.

Empfang

Top: Franz Münteferings Witz vom Klassentreffen.

Klassentreffen nach 30 Jahren: Wir treffen uns wie immer im Sonnenhof, da sind so hübsche Frauen.
Klassentreffen nach 50 Jahren: Wir treffen uns wie immer im Sonnenhof, da sind die Toiletten ebenerdig.
Klassentreffen nach 70 Jahren: Wir treffen uns im Sonnenhof, da waren wir noch nie!

Flop: Zu wenig Politik-Schelte von Müntefering bei seiner Festrede am Stoppelmarkt-Montag.

Sicherheit/Polizei

Top: Es bleibt bis auf ein paar kleinere Rangeleien friedlich. Selbst beim Atzen-Auftritt im Fun-Zelt muss “nur” ein Randalierer von der Polizei hinausbefördert werden.

Kein Durchkommen gibt es für diesen Krankenwagen. Immer wieder reißen betrunkene Jugendliche die Türen des Wagens auf. Foto: Matthias Niehues

Flop: Der Viehhändler, der seine beiden Ponys auf dem Viehmarkt “vergessen” hat. Hoffen wir, dass die beiden Tiere einen besseren neuen Besitzer finden.

Tumultartige Szenen gibt es am Samstagabend an der Wildwasserbahn. Stoppelblogger Matthias Niehues beobachtet, wie ein Krankenwagen versucht, sich durch die Besuchermenge zu kämpfen, um einer zusammengebrochenen Frau zu helfen. Das Gedränge ist heftig. Einer brüllte “so muss sich Duisburg angefühlt haben”. Der Krankenwagen steckt  immer wieder fest, betrunkene Jugendliche (Kurze mit viel zu viel Kurzen) reißen während der Fahrt immer wieder alle Türen des Autos auf, der Fahrer wird behindert und bedrängt und  fährt schließlich mit seinen Blaulichtern in die Markise einer Mandelbude.

adv8021

Da muss man einfach mitgehen: Buddy & Soul legen mit dem Vestruper Chor einen Auftritt hin, der das Publikum begeistert. Foto: Matthias Niehues

Musik

Top: Das Akustik-Duo Budddy & Soul und der Vestruper Chor  – eine geniale Kombi mit Kult-Potenzial. Sweety Glitter rocken bis der Arzt kommt. Howie macht die Frauen “glucklisch”.

Flop: Der Checker checkt es nicht und sagt am Montag vor dem Stoppelmarkt alle Auftritte ab. Das will Veranstalter Rainer Hake nicht checken und lässt diese Meldung durch die Agentur des Checker noch einmal checken.

Die behauptet wiederum, der Checker werde  kerngesund beim Stoppelmarkt im Fun-Factory-Zelt einchecken. Doch am Donnerstag sagt der ehemalige DSDS-Kandidat endgültig ab. Zu spät für den Veranstalter, um Ersatz abzuchecken? Alles gecheckt?
Wer weiß, ob wir überhaupt etwas verpasst haben!?

Verkehr

Top: Die Einbahnstraßen-Regelung rund um den Markt funktioniert. Der Verkehr kann reibungslos abfließen.

Flop: Warum werden Stoppelmarkt-Schausteller und -Besucher nicht über die neue Nordspange geführt. Vor allem bei Schaustellern mit großen Lkw ist die Führung durch die Baustelle Falkenrotter Str. mit 7,5-Tonnen-Beschränkung ziemlich sinnfrei.

Viele zu wenig Platz für Fußgänger. Foto: Matthias Niehues

Radfahrer wurden bei der Verkehrsführung offensichtlich vergessen. Bei allen gesperrten Straßen gibt es keine Ausnahmen für Radfahrer. Selbst bei dem breit angelegtem Dornbusch sind weder Straße noch Radweg während der Festtage für ein Befahren Richtung Markt freigegeben. am Markt ist aber der Fußweg Richtung Stadt auch für Radfahrer zur Nutzung vorgeschrieben, obwohl der Weg nicht einmal die gehenden Besucher fassen kann. Die benutzen stattdessen die Straße, die sogar mit 50 befahren werden darf.

Stoppelblog

Top: Die vielen Besucher auf Stoppelblog.de, die unsere Beiträge über Geisterbahn-Erschrecker, Kasperle-Spieler und Losbuden-Verkäufer lesen, die vielen Bilder und Videos anschauen und mit konstruktiven Beiträgen der Seite Leben geben. Danke! Einige Themen werden immer noch kontrovers diskutiert, denken wir  an das umstrittene Vechta Lied (“Wo das Tier, äh Bier noch eine Rolle spielt…”) .

Flop: Unser Server ist dem Ansturm nicht gewachsen. Teilweise drängen 1000 Besucher pro Stunde auf die Seiten. Die Ladezeiten sind vor allem Freitag und Sonntag recht lang. Dafür sagen wir Entschuldigung. Im kommenden Jahr schicken wir den alten Server in Rente und besorgen einen Stoppelmarkt-tauglichen neuen.

Was waren eure Tops und Flops? Diskutiert mit!

4 Kommentare bis “Stoppelmarkt 2010: Tops und Flops”

  1. Maik Asbrede sagt:

    Das schlimmste fande ich ja wirklich, die Lautstärke und die Luft in manchen Zelten….

  2. Top: Die Schausteller, die dem Stoppelblog sehr offen gegenüber standen (Schausteller-Verband), immer zu einem netten Plausch bereit waren (Molle Meyer), gerne Interviews gaben (Losbuden-Betreiber) und ihre Karussells testen ließen (Take Off, Crazy Mouse, Power-Tower etc.).

    Flop: Das Wetter am Sonntag, Montagnachmittag und Dienstag.

  3. Tassilo sagt:

    Top: Der Stoppelblog und auf dem Platz fast alles ….. außer
    Flop: … auch wenn es langweilig wird: die Lautstärke. Irgendwie fehlen solche Zelte wie Kalvelage, wo man sich einfach nur in einer halbwegs normal lauten Umgebung unterhalten konnte.

  4. Maik Asbrede sagt:

    Flop außerdem wie im Artikel beschrieben, das Freimachen der Straßen, wenn ein Krankenwagen kam, Samstag 3 mal erlebt .
    Sowie die Einbahnstraßenregelung, die unbedingt überdacht werden muss!
    Der Dornbusch ist breit genug, dass man die Linke Spur exklusiv für Radfahrer ausschildern sollte !

Schreiben Sie einen Kommentar